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Golf Valley - eine Golfanlage mit biologischer Vielfalt

Schon bei der Planungsarbeit als auch während der gesamten Bauzeit und bis heute noch arbeitet Golf Valley eng mit der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Miesbach zusammen. Daraus entwickelte sich ein wahres Naturparadies. Auf ca. 90 ha entstanden so einzigartige Blüh- und Trockenwiesen welche sich in der Zwischenzeit zu den wertvollsten Naturflächen überhaupt entwickelt haben.

Die ältere Generation wird auf unserem Golfplatzgelände Pflanzen entdecken, die sie noch aus ihrer Jugendzeit kennt und die Jüngeren, Jugendliche und Kinder können in Golf Valley erleben wie einzigartig schön und vielfältig die Natur ist. Es lohnt sich die Artenvielfalt zu erhalten und dafür zu kämpfen.

In der Öffentlichkeit und in den Medien wird viel über den Schutz und Erhalt der Arten diskutiert. Die Golfanlagen rücken dabei leider nicht in den Fokus. Dabei sind auch sie es, die auf ihren Ausgleichsflächen zur Arterhaltung und Artenvielfalt entscheidend beitragen.

Auch bei den Naturschutzorganisationen, wie z.B. dem BUND werden Golfanlagen - vielleicht aus Unwissenheit - vielfach falsch dargestellt, was den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmittel betrifft.

Mit der Initiative Golf & Natur wollen wir Golfanlagen zusammen mit dem Deutschen Golfverband aufklären wie Naturschutz auf Golfanlagen praktiziert wird.

Fast 160 Golfanlagen (Stand: 13.06.2018) sind inzwischen mit dem Siegel Golf & Natur ausgezeichnet, welches in drei Kategorien - Bronze, Silber und Gold - an die Golfanlagen verliehen wird. 

Heute möchten wir nur auf einen kleinen Teil der Vielfalt der Natur in Golf Valley eingehen, auf die Schmetterlinge. Hier auf die bekanntesten, wie: Admiral, Kleiner Fuchs, Distelfalter, Ochsenauge und Schwalbenschwanz sowie auf die Bläulinge, deren vielfältige Arten bei uns in Valley ideale Bedingungen gefunden haben.

Wussten Sie schon, dass Admiral, Kleiner Fuchs, Distelfalter und der Schwalbenschwanz über die Alpen ziehen? Diese nehmen weite Wege in Kauf, um zu uns zu kommen und um uns zu erfreuen.

Admiral: Er besticht durch seine Schönheit und ist aus Südeuropa zu uns eingewandert. Der Admiral ist durch seine weiten Wanderungen bis zur Antarktis anzutreffen. Bei uns lebt der Admiral angepasst und bevorzugt als Nahrungsquelle den Schmetterlingsflieder, die Fetthenne, Fallobst und den Wasserdost. Die Raupen ernähren sich ausschließlich von Brennnesseln. Deshalb Brennnesseln im Garten bitte stehen lassen. Der Admiral ist noch nicht vom Aussterben bedroht.

Kleiner Fuchs: Der Kleine Fuchs ist sehr anpassungsfähig und lebt in Europa. Sein Lebensraum sind Wälder und Blühwiesen. Er kommt jedes Jahr aus Afrika zu uns und die Herbstgeneration fliegt auch wieder nach Afrika zurück. Unglaublich was so kleine Schmetterlinge leisten können. Manche überwintern auch bei uns in leeren Gebäuden. Zu seinen bevorzugten Blüten gehören der Wasserdost, Disteln und Geißkraut. Die Raupen ernähren sich von Brennnesseln. Der kleine Fuchs ist noch nicht vom Aussterben bedroht.
  

Distelfalter: Der Distelfalter ist ein Wanderfalter und auch er legt weite Strecken zurück. Sein Wanderverhalten ist noch nicht vollständig erforscht. Die Schmetterlinge kommen aus dem Süden und fliegen im Herbst wieder zurück. Sie nutzen den Wind um weite Strecken mit wenig Kraftaufwand zurückzulegen. Der Distelfalter bevorzugt trockene Lebensräume. Unsere Magerwiesen sind für ihn ein idealer Lebensraum. Auch seine Raupen ernähren sich von Brennnesseln.

Schwalbenschwanz: Der Schwalbenschwanz bevorzugt offene und trockene Flächen sowie Magerwiesen und besticht durch seine Farbe und Größe. Der Schwalbenschwanz ist der größte tagaktive Schmetterling in Mitteleuropa und verbreitet sich ebenfalls durch Wanderungen. Der Schwalbenschwanz überwintert als Puppe. Der Schwalbenschwanz ist gefährdet und auf der Vorwarnliste.

Die Bläulinge: Weltweit gibt es mehr als 5.000 Arten aus der Familie der Bläulinge. In Deutschland leben laut Fauna Europaea 48 Arten. Die meist blau gefärbte Flügeloberseite brachte den hübschen Tagfaltern ihren Namen ein. Da viele Arten hoch spezialisiert sind, sind sie durch Eingriffe in ihre Lebensräume sehr verwundbar. Mittlerweile sind nahezu alle Arten Mitteleuropas als gefährdet zu betrachten und stehen auf der Roten Liste. Einen besonderen Lebensraum bieten unsere Magerwiesen und es ist unglaublich, dass sich diese Schmetterlingsarten wieder bei uns angesiedelt haben. Die Bläulinge sind sehr spezialisiert und finden hier bei uns die passenden Lebensräume vor. Einige Bläulingsarten die in Golf Valley gesichtet wurden, sind stark geschützt.

Der Hauhechelbläuling: Im Unterschied zu einigen anderen Bläulingsarten ist der Hauhechelbläuling nicht sehr stark auf einen Lebensraumtyp festgelegt. Man findet die Tiere sowohl in trockenen als auch in feuchten Habitaten, wobei sie offene Landschaftsteile bevorzugen. Man kann die Art unter anderem auf nicht gedüngten und blütenreichen Wiesen finden. Bei uns in Valley auf dem gesamten Gelände, jedoch hauptsächlich in unseren Magerwiesen auf den Spielbahnen A4, A5, B6, C5.

Der Geißkleebläuling: Verbreitet ist dieser Schmetterling in mageren Wiesen, die sowohl trocken als auch feucht sein können. Er braucht Pflanzen wie den Hornklee, Ginster, Hufeisenklee und Sonnenröschen. Alles Kräuter die in großen Mengen in unseren Mager-und Blühwiesen vorhanden sind. Bei uns in Valley auf dem gesamten Gelände und hauptsächlich in den Magerwiesen an den Spielbahnen A4, A5, B6, C5. Der Geißkleebläuling ist stark gefährdet und steht auf der roten Liste!

Der Ameisenbläuling: Nicht jede Bläulingsart ist tatsächlich blau gefärbt. Meistens sind es nur die Männchen, wie beim Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Bei ihm ist die Flügeloberseite graublau. Das Weibchen hat eine dunkelbraune Flügeloberseite, häufig mit einer blauen Bestäubung am Flügelansatz. Sie leben auf trockenen und blütenreichen Wiesen. Diese Tiere haben eine Besonderheit: die Raupen leben in Symbiose mit Ameisen und ernähren sich besonders von der Bleiwicke. Diese Pflanze kommt tausendfach in unseren Blühwiesen in Valley vor. Zur Eiablage braucht der Ameisenbläuling den großen Wiesenkopf. Somit hat der Bläuling in Golf Valley die besten Voraussetzungen für sein Überleben. Gesehen wurde er in den Wiesen bei den Spielbahnen A4, A5, B6, C5. Der Ameisenbläuling ist stark gefährdet und steht auf der roten Liste!

Kleiner Sonnenbläuling: Diesen Schmetterling findet man auf trockenen, grasigen, blumenreichen Magerwiesen mit basischen Böden die nicht gedüngt werden. Eine Voraussetzung für den Lebensraum ist das Vorhandensein von Nahrungspflanzen wie Sonnenröschen, Storchenschnabel, Bleiwicke, Ackerwitwenblume, Natternkopf und Kreuzenzian. (Extensiv Wiese (Blumenwiese), zwischen C4 und A8, C4, C5 und C6 und in den Magerwiesen an Spielbahnen A4, A5, B6, C5). Der kleine Sonnenbläuling ist stark gefährdet und steht auf der roten Liste!

Golf Valley bietet somit mit seinen Blumenwiesen, Trockenrasen und Magerwiesen, ideale Lebensräume für die Arterhaltung von Schmetterlingen und anderen mittlerweile bedrohten Tier- und Pflanzenarten.

Nur im Zusammenspiel zwischen einem Lebensraum und seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern kann sich das Ökosystem erhalten. Dieses Ökosystem kann man in Valley erkennen. Deshalb ist es so wichtig die Artenvielfalt zu erhalten. Fällt eine Pflanze aus, verliert ein Tier seine Lebensgrundlage und stirbt aus.

Golf und Naturschutz ist eine Symbiose zwischen Pflanzen und Tieren mit großem Nutzungspotential sowohl für die Menschen als auch für die Tiere und die Pflanzen. Dafür steht Golf Valley.


- SAVE THE DATE - 

In diesem Zusammenhang möchten wir schon heute auf unseren Golf&Natur-Erlebnistag in Valley hinweisen: am Samstag den 13. Juni 2020 widmen wir uns diesem Thema in Golf Valley ganz besonders und möchten alle Interessierten schon jetzt herzlich dazu einladen!


Weitere Details & Informationen rund um diesen Tag bekommen Sie rechtzeitig auf unserer Website. Regelmäßig vorbeischauen lohnt sich!

Herzlichst,

Ihr Golf-Valley-Team!

Golf Valley GmbH

Am Golfplatz 1, 83626 Valley
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Tel.: 08024 90 279-0
Fax: 08024 90 279-99
info (at) golfvalley.de 

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So kommen Sie zu uns

  • Autobahn A8 Ausfahrt Holzkirchen
  • B318 Richtung Tegernsee ca. 3,5 km folgen
  • Abfahrt rechts „Gewerbegebiet Warngau“ / Ausschilderung Golf Valley
  • Rechts und nach ca. 150 m links in das Gewerbegebiet / Ausschilderung Golf Valley

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